• Rudi Nöhbauer

Offizieller Auftakt zum Komunalwahlkampf und Feier „25 Jahre eingetragener Verein“

25 Jahre gibt es nun die Junge Liste-Bürgerliste Pfarrkirchen e.V. schon. Seit dem 12.01.1995 ist man ein eingetragener Verein. Das war Anlass für die JL/BL, am Sonntag im Saal des Restaurants Fiume groß ihr Jubiläum und den offiziellen Wahlkampfauftakt zu feiern.


Die drei aktiven Stadträte mit den Gründungsmitgliedern der Jungen-Liste Bürgerliste Pfarrkirchen e.V.

17 jugendliche Gründungsmitglieder trafen sich am 11.Dezember 1994 auf Initiative von Stefan Fischer und Rudi Nöhbauer im Café Bruckhaus und beschlossen, gemeinsam als "Junge Liste Pfarrkirchen" mit einem eigenen Wahlvorschlag bei den anstehenden Kommunalwahlen anzutreten. Schon damals war man sich einig, dass für ein dauerhaftes Gelingen der Wählervereinigung, ein e.V. gegründet werden muss. Gedacht war das ganze Projekt ja, um politisch interessierten Jugendlichen die Möglichkeit zu schaffen, aktiv an der Kommunalpolitik teilzunehmen. Und zwar ganz ohne politische Parteien, obwohl ein Großteil der Gründungsmitglieder von den Pfarrkirchner Jusos abstammten. Man wollte einfach bewusst für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger offenstehen. Als man dann für die anstehende Kommunalwahl mit Reinhard Schoske und Dr. Ludwig Pfefferkorn zwei etablierte Kommunalpolitiker gewinnen konnte, war schnell klar, das ganze Projekt zu einer Bürgerliste auszuweiten. Und so wurde der Verein als Junge Liste-Bürgerliste Pfarrkirchen e.V. gegründet und am 12.01.1995 offiziell im Vereinsregister eingetragen. Als solche trat man dann auch zu den Kommunalwahlen 1996 an und ist seit dem durchgehend im Pfarrkirchner Stadtparlament vertreten. „Das ist eine großartige Erfolgsgeschichte“ meinte Mitinitiator Rudi Nöhbauer, viele hätten uns das nicht zugetraut. Leider ist die treibende Kraft der Gründung, Stefan Fischer, schwer erkrankt und kann an solchen Veranstaltungen nicht mehr teilnehmen. Sein Bruder Kurt Fischer, ebenfalls Gründungsmitglied erinnert sich: "Wir wollten unbedingt die Geschicke unserer Stadt mitgestalten. Außerdem waren uns die Parteiprogramme egal - wir wollten für unsere Stadt das Beste erreichen. Vier der Gründungsmitglieder waren an diesem Abend anwesend und wurden von den drei aktuellen Stadträten der JL/BL mit einem kleinen Präsent ausgezeichnet.

Aber nicht nur den Blick zurück gab es an diesem Abend. Das Jubiläum war auch der Rahmen für den Wahlkampfauftakt. So wurden an diesem Abend die neue Homepage und der neue Wahlflyer den Anwesenden vorgestellt. Die JL/BL ist nun mit Instagram, Facebook und eben mit der neuen Homepage digital bestens aufgestellt. „Wie seit 25 Jahren üblich, wird bei uns alles selbst gemacht. Alles ehrenamtlich und mit viel Herzblut“ meinte der Vorsitzende Rudi Nöhbauer. Besonders bedankt sich hier die Vorstandschaft bei Thomas Hofbauer, Horst Purschke, Harald Nöhbauer und Monika Nöhbauer für den unermüdlichen Einsatz.

Das Programm, mit dem die JL/BL schwerpunktmäßig in den Komunalwahlkampf ziehen will, stellte Stadtrat und Spitzenkandidat Hermann Gaßner vor. Er teilte das ganze in vier Schwerpunkte ein.

„Was können wir für Kinder tun?“ war der erste. Wir wollen unter dem Motto „jedes Kind soll schwimmen lernen“ uns dafür einsetzen, dass Schwimmkurse für alle erschwinglich sind. Hier ist die Unterstützung der Kommune gefragt, das jedes Kind ab der ersten Klasse ein entsprechend kostengünstiges Angebot bekommt.

Wie lässt sich Pfarrkirchen für Jugendliche und junge Erwachsene attraktiver gestalten?

„Man soll die Jugendlichen an der Stadtentwicklung aktiv beteiligen und gemeinsam mit ihnen ein Konzept für Freizeitangebote und altersgemäße Veranstaltungen schaffen“ ist eine unserer Antworten meinte Hermann Gaßner. Der dritte Schwerpunkt ist zugleich der größte. „Wie kann die Lebensqualität von Familien und Erwachsenen in Pfarrkirchen verbessert werden?“ Um Wohnen, Arbeit, Natur und persönliches Wohlbefinden miteinander zu verbinden, brauchen wir ein nachhaltiges Siedlungs- und Stadtentwicklungskonzept. Nur so kann der Rahmen gesetzt werden für die räumliche und strukturelle Gesamtentwicklung unserer Stadt ist hier die Forderung der JL/BL. Der vierte Schwerpunkt ist die Frage danach, „wie sich das Leben von älteren Mitbürgern erleichtern lässt?“ Hier regen wir die Einrichtung von Selbsthilfegruppen an, die mit Unterstützung der Stadt Mitbürgern helfen sollen, ihren Alltag zu meistern.

Die große Begeisterung an diesem Abend, der Zusammenhalt in der Gruppierung stimmte zum Schluss der Veranstaltung den Vorsitzenden Rudi Nöhbauer zuversichtlich, dass wir unsere Wahlkampfziele erreichen werden. „Wir wollen nach den Wahlen nicht mehr kleinste Fraktion im Stadtrat sein“, dazu haben wir heute den Grundstein gelegt freute er sich.